Workshops
& Schulungen
Modulare Workshops, Vertiefungen
und mehrtägige Trainings
Unsere Workshops & Schulungen verbinden Awareness, Deeskalation, Diskriminierungssensibilität, Sicherheitsmanagement und verantwortungsvolle Veranstaltungsorganisation.
Sie kombinieren unterschiedliche Themen und passen sie an die konkreten Aufgaben, Vorerfahrungen und Herausforderungen der Teilnehmen an
Awareness
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Grundlagen Awareness
Wir vermitteln grundlegendes Wissen zu Awareness, Diskriminierung, Grenzüberschreitungen und betroffenenorientierter Unterstützung. Die Teilnehmenden setzen sich mit Parteilichkeit, Selbstbestimmung, gesellschaftlichen Machtverhältnissen sowie den Möglichkeiten und Grenzen von Awareness-Arbeit auseinander. Anhand konkreter Situationen aus dem Arbeits- und Veranstaltungskontext entwickeln wir ein gemeinsames Verständnis von Prävention, Intervention und Verantwortung.
Ziel: Eine gemeinsame fachliche Grundlage und mehr Handlungssicherheit im Umgang mit Diskriminierung und Grenzüberschreitungen. -
Allyship verstehen wir als aktive, situationsbezogene Praxis im Team. Der Baustein vermittelt, wie Kolleg:innen sich gegenseitig unterstützen, Verantwortung teilen und in Momenten von Diskriminierung oder Unsicherheit handlungsfähig bleiben. Aufbauend auf unseren Erfahrungen in Awareness- und Deeskalationsarbeit entwickeln die Teilnehmenden konkrete Strategien für solidarisches Handeln im Arbeits- und Veranstaltungskontext.
Das Ziel: Strukturen zu stärken, in denen Unterstützung verlässlich und selbstverständlich wird. -
Diskriminierung zeigt sich nicht immer offen oder eindeutig. Das Modul schärft den Blick für Mikroaggressionen, strukturelle Ausschlüsse, Machtverhältnisse und alltägliche Benachteiligungen. Die Teilnehmenden reflektieren eigene Wahrnehmungsmuster und erarbeiten anhand konkreter Fallbeispiele, wie diskriminierende Situationen angesprochen, unterbrochen und betroffene Personen solidarisch unterstützt werden können.
Ziel: Diskriminierung sicherer erkennen, klar Position beziehen und situationsangemessen intervenieren.
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m Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen nach einer belastenden, diskriminierenden oder grenzüberschreitenden Erfahrung professionell begleitet werden können. Die Teilnehmenden erproben niedrigschwellige Kontaktaufnahme, aktives Zuhören, Stabilisierung und Auftragsklärung. Dabei werden sowohl die Selbstbestimmung der betroffenen Person als auch Vertraulichkeit, Weitervermittlung und die Grenzen der eigenen Rolle berücksichtigt.
Ziel: Betroffene Personen professionell unterstützen und ihre Selbstbestimmung konsequent wahren.
Deeskalation
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Angespannte Situationen verlangen schnelle Entscheidungen, ohne vorschnelles oder unverhältnismäßiges Handeln. Das Modul verbindet die Früherkennung von Eskalationsdynamiken mit praktischen Übungen zu Stimme, Sprache, Körpersprache, Positionierung und Grenzsetzung. In realitätsnahen Szenarien trainieren die Teilnehmenden, wann Gespräch, Intervention, Unterstützung, Rückzug oder Übergabe sinnvoll sind.
Ziel: In angespannten und eskalierenden Situationen ruhig, klar und handlungssicher reagieren. -
Konflikte entstehen selten nur aus einem einzelnen Anlass. Gemeinsam werden Interessen, Bedürfnisse, Beziehungsebenen, Machtverhältnisse und Eskalationsfaktoren sichtbar gemacht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterscheidung zwischen verhandelbaren Konflikten und Diskriminierung: Nicht jede Situation eignet sich für eine neutrale Vermittlung, insbesondere dann nicht, wenn Betroffene dadurch zusätzlich belastet werden.
Ziel: Konflikte differenziert analysieren und fachlich angemessene Bearbeitungsstrategien entwickeln.
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Wie bleibt Kommunikation möglich, wenn Menschen abwehren, provozieren, sich rechtfertigen oder stark emotional reagieren? Die Teilnehmenden üben, Anliegen verständlich zu formulieren, Grenzen deutlich zu benennen und Entscheidungen nachvollziehbar zu vertreten. Ebenso wird erarbeitet, woran sich erkennen lässt, ob ein Gespräch fortgeführt, unterbrochen oder bewusst beendet werden sollte.
Ziel: Schwierige Gespräche strukturiert führen und auch bei Widerstand kommunikations- und entscheidungsfähig bleiben. -
Die eigene Handlungsfähigkeit beginnt mit der Wahrnehmung persönlicher und professioneller Grenzen. In diesem Modul setzen sich die Teilnehmenden mit individuellen Stressreaktionen, Körpersprache, Selbstbehauptung und klarer Kommunikation auseinander. Aufbauend auf der Praxis der Compassion Crew entstehen konkrete Handlungsmöglichkeiten für belastende, bedrohliche oder potenziell übergriffige Situationen.
Ziel: Selbstschutz, Handlungssicherheit und Rollenklarheit stärken.
Sicherheitsmanagement
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Awareness, Sicherheitsdienst und Veranstaltungsleitung verfolgen ein gemeinsames Schutzinteresse, arbeiten jedoch mit unterschiedlichen Aufträgen, Perspektiven und Befugnissen. Das Modul macht diese Unterschiede verständlich und übersetzt sie in funktionierende Schnittstellen. Anhand konkreter Szenarien werden Informationswege, Entscheidungsbefugnisse, Vertraulichkeit, Interventionen und Übergaben gemeinsam erprobt.
Ziel: Eine koordinierte Zusammenarbeit ermöglichen, ohne Rollen, Zuständigkeiten oder Verantwortlichkeiten zu vermischen. -
Wenn Situationen sich schnell verändern, fehlen häufig vollständige Informationen und eindeutige Lösungen. In simulationsbasierten Übungen trainieren die Teilnehmenden Prioritätensetzung, Lagekommunikation, Verantwortungsübernahme und die Koordination verschiedener Maßnahmen. Die gemeinsame Auswertung zeigt, welche Strukturen auch unter Zeitdruck Orientierung und Sicherheit geben.
Ziel: In unübersichtlichen Situationen strukturiert, verhältnismäßig und entscheidungsfähig handeln.
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Kinderschutz setzt bereits bei der Planung einer Veranstaltung an. Das Basismodul sensibilisiert für Situationen, in denen Kinder und Jugendliche besonderen Risiken ausgesetzt sein können, und schafft ein gemeinsames Verständnis von Schutz, Verantwortung und professionellen Grenzen.
Die Teilnehmenden lernen, mögliche Gefährdungen und Irritationen wahrzunehmen, Kinder und Jugendliche altersgerecht anzusprechen und Beobachtungen angemessen weiterzugeben. Klare Zuständigkeiten und Meldewege sorgen dafür, dass Beschäftigte nicht allein entscheiden oder Situationen eigenständig aufklären müssen.
Kinderschutz wird dabei als gemeinsame Aufgabe von Veranstaltungsorganisation, Awareness, Sicherheitsdienst, Vermittlung und weiteren beteiligten Gewerken betrachtet.
Ziel: Schutzbedarfe von Kindern und Jugendlichen erkennen, die eigene Rolle verstehen und vereinbarte Handlungsschritte sicher einleiten können.
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Ausgangspunkt ist die Veranstaltung als sozialer, räumlicher und gesellschaftspolitischer Kontext. Programm, Publikum, beteiligte Personen, räumliche Bedingungen und mögliche Konfliktfelder werden systematisch betrachtet. Dabei lernen die Teilnehmenden, konkrete Gefährdungen, subjektives Sicherheitserleben und allgemeine Unsicherheiten zu unterscheiden und daraus wirksame sowie verhältnismäßige Maßnahmen abzuleiten.
Ziel: Risiken frühzeitig erkennen und Veranstaltungen auf Grundlage eines differenzierten Lagebildes planen.
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Selbstbehauptung beginnt mit der Fähigkeit, die eigenen Grenzen, Bedürfnisse und Stresssignale wahrzunehmen. Die Teilnehmenden setzen sich damit auseinander, wie sie Grenzüberschreitungen frühzeitig erkennen und ihre Position klar, respektvoll und situationsangemessen vertreten können.
Einfache Übungen mit Stimme, Körperhaltung, Abstand und Sprache machen unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten unmittelbar erfahrbar. Dabei geht es nicht um ein möglichst dominantes Auftreten, sondern um eine Haltung, die Selbstschutz, Klarheit und die eigene Entscheidungsfreiheit stärkt.
Ziel: Eigene Grenzen früher erkennen, verständlich kommunizieren und in herausfordernden Situationen selbstbestimmter handeln.
Veranstaltungsorganisation
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Klare Verantwortlichkeiten sind eine wesentliche Voraussetzung für verlässliches Handeln. Das Modul betrachtet Rollen, Zuständigkeiten, Entscheidungsbefugnisse, Hausrecht sowie interne Melde- und Eskalationswege. Gemeinsam wird geprüft, wer welche Informationen benötigt, Maßnahmen entscheidet und deren Umsetzung verantwortet. Auch Dokumentation, Datenschutz und die Zusammenarbeit mit externen Stellen werden einbezogen. Das Modul ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.
Ziel: Verantwortung eindeutig verorten und belastbare Entscheidungs- und Meldewege etablieren.
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Ein Code of Conduct entfaltet nur dann Wirkung, wenn seine Inhalte bekannt, verständlich und praktisch anwendbar sind. Die Teilnehmenden entwickeln oder überprüfen Werte, Regeln, Zuständigkeiten und mögliche Konsequenzen für ihren konkreten Kontext. Fallbeispiele machen sichtbar, wie der Code kommuniziert, in Entscheidungen herangezogen und regelmäßig weiterentwickelt werden kann.
Ziel: Einen verbindlichen und handlungsorientierten Referenzrahmen für Prävention und Intervention schaffen. -
Viele Versorgungslücken entstehen nicht durch fehlendes Engagement, sondern zwischen unterschiedlichen Zuständigkeiten. Das Modul nimmt die Zusammenarbeit von Awareness, Security, Produktion, Einlass, Technik, Gästemanagement und Veranstaltungsleitung in den Blick. Informationsbedarfe, Verantwortungsgrenzen, Briefings, Schichtübergaben und Entscheidungswege werden gemeinsam analysiert und praxistauglich gestaltet.
Ziel: Eine gewerkeübergreifende Zusammenarbeit schaffen, in der Informationen ankommen und Verantwortlichkeiten klar bleiben. -
Kultur, Politik und Bildung sind Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven, Interessen und gesellschaftliche Konflikte aufeinandertreffen. Das Modul beschäftigt sich mit den Voraussetzungen demokratischer Aushandlung, mit kontroversen Inhalten und mit den Grenzen des Verhandelbaren. Dabei wird herausgearbeitet, wie Offenheit geschützt werden kann, ohne Diskriminierung oder menschenfeindliche Positionen zu relativieren.
Ziel: Schutz, Offenheit, Kunstfreiheit und demokratische Aushandlung in ein verantwortungsvolles Verhältnis bringen. -
Nicht jede Unterbrechung ist eine Störung und nicht jeder Protest stellt eine Gefährdung dar. Die Teilnehmenden entwickeln Kriterien, um Widerspruch, legitimen Protest, strategische Provokation, Einschüchterung und gezielte Veranstaltungsstörung voneinander zu unterscheiden. Auf dieser Grundlage werden verhältnismäßige Reaktionen sowie klare Kommunikations- und Entscheidungswege für Fortführung, Unterbrechung oder Abbruch erarbeitet.
Ziel: Protest und Störung differenziert einordnen und auch in polarisierten Situationen verantwortungsvoll entscheiden.
Zugänglichkeit
& Barrierearmut
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Zugänglichkeit beginnt nicht erst am Eingang. Das Modul betrachtet räumliche, kommunikative, sensorische und soziale Barrieren entlang des gesamten Veranstaltungsverlaufs. Die Teilnehmenden untersuchen unter anderem Informationen, Anmeldung, Einlass, Orientierung, Wegeführung, Rückzugsorte und Unterstützungsangebote. Daraus entstehen realistische Maßnahmen, die Barrierearmut frühzeitig in Planung und Durchführung verankern.
Ziel: Veranstaltungen so gestalten, dass mehr Menschen selbstbestimmt teilnehmen und vorhandene Angebote nutzen können. -
Menschen nehmen Reize, Informationen und soziale Situationen unterschiedlich wahr und verarbeiten sie auf unterschiedliche Weise. Das Modul eröffnet Perspektiven auf Neurodiversität, Reizbelastung, Stressreaktionen, Kommunikation, Pausenbedarfe und Rückzugsmöglichkeiten. Gemeinsam werden Anpassungen entwickelt, die Teams, Arbeitsprozesse und Veranstaltungen zugänglicher machen.
Ziel: Sensorische und kommunikative Barrieren reduzieren und unterschiedliche Bedürfnisse selbstverständlich berücksichtigen.
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Unter Stress sinkt die Fähigkeit, komplexe Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Sprachliche Barrieren, Reizbelastung, Behinderungen oder neurodivergente Wahrnehmungsweisen können diese Situation zusätzlich beeinflussen. In praktischen Übungen werden Ansprache, Fragestellungen, Informationsvermittlung und Entscheidungsprozesse auf Verständlichkeit und Zugänglichkeit überprüft.
Ziel: Kommunikation auch in angespannten Situationen verständlich, respektvoll und zugänglich gestalten.
Wählen Sie bis zu drei Module aus Awareness, Deeskalation, Sicherheitsmanagement und Veranstaltungsorganisation.
Wir verbinden die Themen zu einem siebenstündigen, praxisnahen Tagesworkshop für Ihr Team.
Modulare Workshops
Bis zu zwei ausgewählte Themen in einem intensiven Vertiefungsworkshop.
Inhalte, Übungen und Fallbeispiele werden gezielt an Ihre Aufgaben, Vorerfahrungen und aktuellen Herausforderungen angepasst.
Vertiefungen
Unsere mehrtägigen Schulungen und Fortbildungen schaffen Raum für fundiertes Wissen, praktische Übungen und nachhaltige Veränderungen. Gemeinsam entwickeln wir Handlungskompetenz und verlässliche Schutzstrukturen für Ihre Organisation.
Mehrtägige Schulungen
Die Compassion Crew ist seit Rahmenvertragspartnerin der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH.
Referenzen
Ansprechperson des Landes Berlin für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Beauftragte der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen
Berliner Festspiele
Berliner Kulturkonferenz e. V.
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA)
Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Internationale Filmfestspiele Berlin – Berlinale
Internationales Literaturfestival Berlin
Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB)
Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland
Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung
Stiftung Arbeit und Umwelt der IGBCE
Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
vista – Verbund für integrative soziale und therapeutische Arbeit gGmbH