BERATUNG & BEGLEITUNG
in Kunst, Kultur, Politik & Bildung
Sicherheit ist mehrdimensional. Unsere Arbeit auch.
Die Compassion Crew verbindet betroffenorientierte Awareness, professionelle Deeskalation, gesellschaftspolitische Einordnung, Veranstaltungsanalyse und operatives Sicherheitsmanagement.
Awareness Team in Berlin und deutschlandweit
Awareness Team in Berlin und deutschlandweit
Awareness Team
Die ganze Situation im Blick
Sicherheit entsteht dort, wo Risiken, subjektives Erleben, gesellschaftliche Dynamiken und institutionelle Verantwortung gemeinsam betrachtet werden.
Deshalb arbeiten wir nicht in einzelnen Zuständigkeiten, sondern entlang der gesamten Situation.
Als multiprofessionelle Teams begleiten wir Veranstaltungen an den Schnittstellen aller beteiligten Gewerke. Wir erkennen und analysieren Dynamiken frühzeitig, führen unterschiedliche Beobachtungen zusammen und behalten Veränderungen während der gesamten Veranstaltung im Blick.
Ein Team auf fünf Ebenen:
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Vor der Veranstaltung
Analyse von Programm, Publikum, Räumen und möglichen Diskriminierungsrisiken
Berücksichtigung gesellschaftlicher Machtverhältnisse und besonders vulnerabler Personengruppen
Entwicklung passender Awareness-, Schutz- und Unterstützungskonzepte
Festlegung von Ansprechbarkeit, Rückzugsorten, Meldewegen und Dokumentationsstandards
Abstimmung von Code of Conduct, Hausrecht und Kommunikationswegen
Vorbereitung eines betroffenenorientierten Umgangs mit Grenzüberschreitungen und Diskriminierung
Während der Veranstaltung
Sichtbare und niedrigschwellige Ansprechbarkeit während der Veranstaltung
Vertrauliche, parteiliche und selbstbestimmungsorientierte Unterstützung betroffener Personen
Erkennen offener und subtiler Formen von Diskriminierung, Ausschluss und Grenzüberschreitung
Schutz, Begleitung und Stabilisierung in belastenden Situationen
Klärung der nächsten Schritte gemeinsam mit der betroffenen Person
Anonymisierte Dokumentation und strukturierte Nachbereitung relevanter Vorfälle
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Vor der Veranstaltung
Analyse möglicher Konflikt- und Eskalationsdynamiken
Identifikation von Auslösern, kritischen Situationen und sensiblen Veranstaltungsphasen
Entwicklung konkreter Interventions- und Deeskalationsstrategien
Festlegung von Grenzen, Zuständigkeiten und Eskalationsstufen
Vorbereitung klarer Kommunikations- und Entscheidungswege
Abstimmung zwischen Awareness, Veranstaltungsleitung, Produktion und Sicherheit
Während der Veranstaltung
Kontinuierliche Wahrnehmung von Stimmungen, Interaktionen und Gruppendynamiken
Frühzeitige Ansprache bei ersten Anzeichen von Spannung, Überforderung oder Aggression
Ruhige, klare und situationsangepasste Kommunikation
Gezielte Intervention, bevor Konflikte sich verfestigen oder eskalieren
Grenzsetzung und Unterbrechung übergriffigen oder diskriminierenden Verhaltens
Vermittlung zwischen Beteiligten, sofern dies fachlich angemessen ist und Betroffene nicht unter Rechtfertigungsdruck setzt
Stabilisierung der Situation und Wiederherstellung von Handlungssicherheit
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Vor der Veranstaltung:
Analyse konkreter Risiken, möglicher Bedrohungslagen und struktureller Schwachstellen
Einordnung von Programm, beteiligten Personen, Publikum und gesellschaftspolitischem Kontext
Abgleich zwischen objektiver Gefährdung und subjektivem Sicherheitserleben
Prüfung bestehender Sicherheitskonzepte auf Wirksamkeit und Verhältnismäßigkeit
Entwicklung klarer Melde-, Kommunikations- und Entscheidungsketten
Definition der Schnittstellen zwischen Awareness, Security, Veranstaltungsmanagement und externen Stellen
Vorbereitung unterschiedlicher Szenarien und geeigneter Reaktionsmöglichkeiten
Während der Veranstaltung
Fortlaufende Lageeinschätzung während der Veranstaltung
Diskriminierungssensible Unterstützung bestehender Sicherheitsstrukturen
Koordination sicherheitsrelevanter Informationen und Abläufe
Beratung der Veranstaltungsleitung bei Entscheidungen in dynamischen Situationen
Abwägung zwischen Schutzbedarf, Verhältnismäßigkeit und Offenheit des Raumes
Einleitung abgestimmter Schutz- und Interventionsmaßnahmen
Geordnete Übergabe an zuständige Sicherheits-, Rettungs- oder Einsatzkräfte, wenn dies erforderlich ist
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Vor der Veranstaltung
Klärung von Rollen, Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnissen
Entwicklung verbindlicher Kommunikations- und Meldeketten
Abstimmung von Awareness-Konzept, Hausrecht, Sicherheitskonzept und Veranstaltungsablauf
Prüfung organisatorischer Strukturen auf mögliche Verantwortungs- und Versorgungslücken
Vorbereitung des Umgangs mit Beschwerden, Vorfällen, Protesten und öffentlichen Konflikten
Festlegung von Dokumentations-, Datenschutz- und Nachbereitungsstandards
Unterstützung bei der verantwortungsvollen Rahmung sensibler Programme und Inhalte
Während der Veranstaltung
Schnittstellenarbeit zwischen Awareness, Sicherheit, Produktion und Veranstaltungsleitung
Sicherstellung eines verlässlichen Informationsflusses zwischen allen verantwortlichen Gewerken
Fachliche Beratung bei akuten organisatorischen und sicherheitsrelevanten Entscheidungen
Koordination von Maßnahmen, ohne Verantwortlichkeiten zu vermischen
Dokumentation besonderer Vorkommnisse und getroffener Entscheidungen
Unterstützung der Institution bei transparenter und verantwortungsvoller Kommunikation
Auswertung des Einsatzes und Entwicklung konkreter Empfehlungen für zukünftige Veranstaltungen
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Vor der Veranstaltung
Analyse räumlicher, kommunikativer, sensorischer und sozialer Barrieren
Berücksichtigung unterschiedlicher körperlicher, psychischer und neurodivergenter Bedürfnisse
Prüfung von Zugängen, Rückzugsorten, Orientierungssystemen und Kontaktmöglichkeiten
Entwicklung verständlicher und möglichst barrierearmer Informationen
Berücksichtigung von Sprachbedarfen und unterschiedlichen Kommunikationsformen
Planung niedrigschwelliger Unterstützungsangebote
Einbezug von Zugänglichkeit in Awareness-, Sicherheits- und Veranstaltungsplanung
Während der Veranstaltung
Erkennen von Barrieren und Ausschlüssen im laufenden Veranstaltungsbetrieb
Unterstützung bei Orientierung, Kommunikation und Zugang
Flexible Anpassung von Ansprache und Unterstützungsangeboten
Begleitung von Personen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen
Vermittlung zwischen individuellen Bedürfnissen und organisatorischen Möglichkeiten
Rückmeldung akuter Barrieren an die zuständigen Verantwortlichen
Dokumentation wiederkehrender Zugangshindernisse für die weitere strukturelle Verbesserung
Workshops & Schulungen
Erkennen. Verstehen. Vermitteln.
Modulare Workshops, Vertiefungen und mehrtägige Trainings
Unsere Workshops & Schulungen verbinden Awareness, Deeskalation, Diskriminierungssensibilität, Sicherheitsmanagement und verantwortungsvolle Veranstaltungsorganisation.
Sie kombinieren unterschiedliche Themen und passen sie an die konkreten Aufgaben, Vorerfahrungen und Herausforderungen der Teilnehmen an
Awareness
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Grundlagen Awareness
Wir vermitteln grundlegendes Wissen zu Awareness, Diskriminierung, Grenzüberschreitungen und betroffenenorientierter Unterstützung. Die Teilnehmenden setzen sich mit Parteilichkeit, Selbstbestimmung, gesellschaftlichen Machtverhältnissen sowie den Möglichkeiten und Grenzen von Awareness-Arbeit auseinander. Anhand konkreter Situationen aus dem Arbeits- und Veranstaltungskontext entwickeln wir ein gemeinsames Verständnis von Prävention, Intervention und Verantwortung.
Ziel: Eine gemeinsame fachliche Grundlage und mehr Handlungssicherheit im Umgang mit Diskriminierung und Grenzüberschreitungen. -
Allyship verstehen wir als aktive, situationsbezogene Praxis im Team. Der Baustein vermittelt, wie Kolleg:innen sich gegenseitig unterstützen, Verantwortung teilen und in Momenten von Diskriminierung oder Unsicherheit handlungsfähig bleiben. Aufbauend auf unseren Erfahrungen in Awareness- und Deeskalationsarbeit entwickeln die Teilnehmenden konkrete Strategien für solidarisches Handeln im Arbeits- und Veranstaltungskontext.
Das Ziel: Strukturen zu stärken, in denen Unterstützung verlässlich und selbstverständlich wird. -
Diskriminierung zeigt sich nicht immer offen oder eindeutig. Das Modul schärft den Blick für Mikroaggressionen, strukturelle Ausschlüsse, Machtverhältnisse und alltägliche Benachteiligungen. Die Teilnehmenden reflektieren eigene Wahrnehmungsmuster und erarbeiten anhand konkreter Fallbeispiele, wie diskriminierende Situationen angesprochen, unterbrochen und betroffene Personen solidarisch unterstützt werden können.
Ziel: Diskriminierung sicherer erkennen, klar Position beziehen und situationsangemessen intervenieren.
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m Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen nach einer belastenden, diskriminierenden oder grenzüberschreitenden Erfahrung professionell begleitet werden können. Die Teilnehmenden erproben niedrigschwellige Kontaktaufnahme, aktives Zuhören, Stabilisierung und Auftragsklärung. Dabei werden sowohl die Selbstbestimmung der betroffenen Person als auch Vertraulichkeit, Weitervermittlung und die Grenzen der eigenen Rolle berücksichtigt.
Ziel: Betroffene Personen professionell unterstützen und ihre Selbstbestimmung konsequent wahren.
Veranstaltungsorganisation
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Klare Verantwortlichkeiten sind eine wesentliche Voraussetzung für verlässliches Handeln. Das Modul betrachtet Rollen, Zuständigkeiten, Entscheidungsbefugnisse, Hausrecht sowie interne Melde- und Eskalationswege. Gemeinsam wird geprüft, wer welche Informationen benötigt, Maßnahmen entscheidet und deren Umsetzung verantwortet. Auch Dokumentation, Datenschutz und die Zusammenarbeit mit externen Stellen werden einbezogen. Das Modul ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.
Ziel: Verantwortung eindeutig verorten und belastbare Entscheidungs- und Meldewege etablieren.
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Ein Code of Conduct entfaltet nur dann Wirkung, wenn seine Inhalte bekannt, verständlich und praktisch anwendbar sind. Die Teilnehmenden entwickeln oder überprüfen Werte, Regeln, Zuständigkeiten und mögliche Konsequenzen für ihren konkreten Kontext. Fallbeispiele machen sichtbar, wie der Code kommuniziert, in Entscheidungen herangezogen und regelmäßig weiterentwickelt werden kann.
Ziel: Einen verbindlichen und handlungsorientierten Referenzrahmen für Prävention und Intervention schaffen. -
Viele Versorgungslücken entstehen nicht durch fehlendes Engagement, sondern zwischen unterschiedlichen Zuständigkeiten. Das Modul nimmt die Zusammenarbeit von Awareness, Security, Produktion, Einlass, Technik, Gästemanagement und Veranstaltungsleitung in den Blick. Informationsbedarfe, Verantwortungsgrenzen, Briefings, Schichtübergaben und Entscheidungswege werden gemeinsam analysiert und praxistauglich gestaltet.
Ziel: Eine gewerkeübergreifende Zusammenarbeit schaffen, in der Informationen ankommen und Verantwortlichkeiten klar bleiben. -
Kultur, Politik und Bildung sind Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven, Interessen und gesellschaftliche Konflikte aufeinandertreffen. Das Modul beschäftigt sich mit den Voraussetzungen demokratischer Aushandlung, mit kontroversen Inhalten und mit den Grenzen des Verhandelbaren. Dabei wird herausgearbeitet, wie Offenheit geschützt werden kann, ohne Diskriminierung oder menschenfeindliche Positionen zu relativieren.
Ziel: Schutz, Offenheit, Kunstfreiheit und demokratische Aushandlung in ein verantwortungsvolles Verhältnis bringen. -
Nicht jede Unterbrechung ist eine Störung und nicht jeder Protest stellt eine Gefährdung dar. Die Teilnehmenden entwickeln Kriterien, um Widerspruch, legitimen Protest, strategische Provokation, Einschüchterung und gezielte Veranstaltungsstörung voneinander zu unterscheiden. Auf dieser Grundlage werden verhältnismäßige Reaktionen sowie klare Kommunikations- und Entscheidungswege für Fortführung, Unterbrechung oder Abbruch erarbeitet.
Ziel: Protest und Störung differenziert einordnen und auch in polarisierten Situationen verantwortungsvoll entscheiden.
Zugänglichkeit
& Barrierearmut
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Zugänglichkeit beginnt nicht erst am Eingang. Das Modul betrachtet räumliche, kommunikative, sensorische und soziale Barrieren entlang des gesamten Veranstaltungsverlaufs. Die Teilnehmenden untersuchen unter anderem Informationen, Anmeldung, Einlass, Orientierung, Wegeführung, Rückzugsorte und Unterstützungsangebote. Daraus entstehen realistische Maßnahmen, die Barrierearmut frühzeitig in Planung und Durchführung verankern.
Ziel: Veranstaltungen so gestalten, dass mehr Menschen selbstbestimmt teilnehmen und vorhandene Angebote nutzen können. -
Menschen nehmen Reize, Informationen und soziale Situationen unterschiedlich wahr und verarbeiten sie auf unterschiedliche Weise. Das Modul eröffnet Perspektiven auf Neurodiversität, Reizbelastung, Stressreaktionen, Kommunikation, Pausenbedarfe und Rückzugsmöglichkeiten. Gemeinsam werden Anpassungen entwickelt, die Teams, Arbeitsprozesse und Veranstaltungen zugänglicher machen.
Ziel: Sensorische und kommunikative Barrieren reduzieren und unterschiedliche Bedürfnisse selbstverständlich berücksichtigen.
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Unter Stress sinkt die Fähigkeit, komplexe Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Sprachliche Barrieren, Reizbelastung, Behinderungen oder neurodivergente Wahrnehmungsweisen können diese Situation zusätzlich beeinflussen. In praktischen Übungen werden Ansprache, Fragestellungen, Informationsvermittlung und Entscheidungsprozesse auf Verständlichkeit und Zugänglichkeit überprüft.
Ziel: Kommunikation auch in angespannten Situationen verständlich, respektvoll und zugänglich gestalten.
Deeskalation
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Angespannte Situationen verlangen schnelle Entscheidungen, ohne vorschnelles oder unverhältnismäßiges Handeln. Das Modul verbindet die Früherkennung von Eskalationsdynamiken mit praktischen Übungen zu Stimme, Sprache, Körpersprache, Positionierung und Grenzsetzung. In realitätsnahen Szenarien trainieren die Teilnehmenden, wann Gespräch, Intervention, Unterstützung, Rückzug oder Übergabe sinnvoll sind.
Ziel: In angespannten und eskalierenden Situationen ruhig, klar und handlungssicher reagieren. -
Konflikte entstehen selten nur aus einem einzelnen Anlass. Gemeinsam werden Interessen, Bedürfnisse, Beziehungsebenen, Machtverhältnisse und Eskalationsfaktoren sichtbar gemacht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterscheidung zwischen verhandelbaren Konflikten und Diskriminierung: Nicht jede Situation eignet sich für eine neutrale Vermittlung, insbesondere dann nicht, wenn Betroffene dadurch zusätzlich belastet werden.
Ziel: Konflikte differenziert analysieren und fachlich angemessene Bearbeitungsstrategien entwickeln.
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Wie bleibt Kommunikation möglich, wenn Menschen abwehren, provozieren, sich rechtfertigen oder stark emotional reagieren? Die Teilnehmenden üben, Anliegen verständlich zu formulieren, Grenzen deutlich zu benennen und Entscheidungen nachvollziehbar zu vertreten. Ebenso wird erarbeitet, woran sich erkennen lässt, ob ein Gespräch fortgeführt, unterbrochen oder bewusst beendet werden sollte.
Ziel: Schwierige Gespräche strukturiert führen und auch bei Widerstand kommunikations- und entscheidungsfähig bleiben. -
Die eigene Handlungsfähigkeit beginnt mit der Wahrnehmung persönlicher und professioneller Grenzen. In diesem Modul setzen sich die Teilnehmenden mit individuellen Stressreaktionen, Körpersprache, Selbstbehauptung und klarer Kommunikation auseinander. Aufbauend auf der Praxis der Compassion Crew entstehen konkrete Handlungsmöglichkeiten für belastende, bedrohliche oder potenziell übergriffige Situationen.
Ziel: Selbstschutz, Handlungssicherheit und Rollenklarheit stärken.
Sicherheitsmanagement
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Awareness, Sicherheitsdienst und Veranstaltungsleitung verfolgen ein gemeinsames Schutzinteresse, arbeiten jedoch mit unterschiedlichen Aufträgen, Perspektiven und Befugnissen. Das Modul macht diese Unterschiede verständlich und übersetzt sie in funktionierende Schnittstellen. Anhand konkreter Szenarien werden Informationswege, Entscheidungsbefugnisse, Vertraulichkeit, Interventionen und Übergaben gemeinsam erprobt.
Ziel: Eine koordinierte Zusammenarbeit ermöglichen, ohne Rollen, Zuständigkeiten oder Verantwortlichkeiten zu vermischen. -
Wenn Situationen sich schnell verändern, fehlen häufig vollständige Informationen und eindeutige Lösungen. In simulationsbasierten Übungen trainieren die Teilnehmenden Prioritätensetzung, Lagekommunikation, Verantwortungsübernahme und die Koordination verschiedener Maßnahmen. Die gemeinsame Auswertung zeigt, welche Strukturen auch unter Zeitdruck Orientierung und Sicherheit geben.
Ziel: In unübersichtlichen Situationen strukturiert, verhältnismäßig und entscheidungsfähig handeln.
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Kinderschutz setzt bereits bei der Planung einer Veranstaltung an. Das Basismodul sensibilisiert für Situationen, in denen Kinder und Jugendliche besonderen Risiken ausgesetzt sein können, und schafft ein gemeinsames Verständnis von Schutz, Verantwortung und professionellen Grenzen.
Die Teilnehmenden lernen, mögliche Gefährdungen und Irritationen wahrzunehmen, Kinder und Jugendliche altersgerecht anzusprechen und Beobachtungen angemessen weiterzugeben. Klare Zuständigkeiten und Meldewege sorgen dafür, dass Beschäftigte nicht allein entscheiden oder Situationen eigenständig aufklären müssen.
Kinderschutz wird dabei als gemeinsame Aufgabe von Veranstaltungsorganisation, Awareness, Sicherheitsdienst, Vermittlung und weiteren beteiligten Gewerken betrachtet.
Ziel: Schutzbedarfe von Kindern und Jugendlichen erkennen, die eigene Rolle verstehen und vereinbarte Handlungsschritte sicher einleiten können.
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Ausgangspunkt ist die Veranstaltung als sozialer, räumlicher und gesellschaftspolitischer Kontext. Programm, Publikum, beteiligte Personen, räumliche Bedingungen und mögliche Konfliktfelder werden systematisch betrachtet. Dabei lernen die Teilnehmenden, konkrete Gefährdungen, subjektives Sicherheitserleben und allgemeine Unsicherheiten zu unterscheiden und daraus wirksame sowie verhältnismäßige Maßnahmen abzuleiten.
Ziel: Risiken frühzeitig erkennen und Veranstaltungen auf Grundlage eines differenzierten Lagebildes planen.
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Selbstbehauptung beginnt mit der Fähigkeit, die eigenen Grenzen, Bedürfnisse und Stresssignale wahrzunehmen. Die Teilnehmenden setzen sich damit auseinander, wie sie Grenzüberschreitungen frühzeitig erkennen und ihre Position klar, respektvoll und situationsangemessen vertreten können.
Einfache Übungen mit Stimme, Körperhaltung, Abstand und Sprache machen unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten unmittelbar erfahrbar. Dabei geht es nicht um ein möglichst dominantes Auftreten, sondern um eine Haltung, die Selbstschutz, Klarheit und die eigene Entscheidungsfreiheit stärkt.
Ziel: Eigene Grenzen früher erkennen, verständlich kommunizieren und in herausfordernden Situationen selbstbestimmter handeln.
Modulare Workshop
Wählen Sie bis zu drei Module aus Awareness, Deeskalation, Sicherheitsmanagement und Veranstaltungsorganisation.
Wir verbinden die Themen zu einem siebenstündigen, praxisnahen Tagesworkshop für Ihr Team.
Vertiefungen
Bis zu zwei ausgewählte Themen in einem intensiven Vertiefungsworkshop.
Inhalte, Übungen und Fallbeispiele werden gezielt an Ihre Aufgaben, Vorerfahrungen und aktuellen Herausforderungen angepasst.
Mehrtägige Schulungen
Unsere mehrtägigen Schulungen und Fortbildungen schaffen Raum für fundiertes Wissen, praktische Übungen und nachhaltige Veränderungen. Gemeinsam entwickeln wir Handlungskompetenz und verlässliche Schutzstrukturen für Ihre Organisation.
Konzeption, Beratung & Prozessbegleitung
Awareness-Konzepte & Sicherheitskonzepte
Wir entwickeln und überprüfen Awareness-Konzepte, Schutzkonzepte und Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen und Institutionen. Dazu gehören Zuständigkeiten, Codes of Conduct, Meldewege, Kommunikationsstrukturen, Interventionsstufen, Dokumentation und Nachsorge.
Awareness- und Sicherheitsberatung
Wir entwickeln und überprüfen Awareness-Konzepte, Schutzkonzepte und Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen und Institutionen. Dazu gehören Zuständigkeiten, Codes of Conduct, Meldewege, Kommunikationsstrukturen, Interventionsstufen, Dokumentation und Nachsorge.
Kinderschutzkonzepte für Veranstaltungsorte
Kinderschutzkonzepte mit klaren Verantwortlichkeiten, Verhaltensstandards, Meldewegen und Handlungsschritten. Berücksichtigt werden unter anderem Vermittlungsangebote, Backstage- und Sanitärbereiche, Foto- und Filmaufnahmen, unbeaufsichtigte oder vermisste Kinder sowie die Zusammenarbeit mit externen Fachstellen.
Mediation und Konfliktklärung
Wenn künstlerische Freiheit und institutionelle oder förderpolitische Vorgaben miteinander in Spannung geraten, wenn eine kuratorische Entscheidung auf Widerstand stößt oder wenn unterschiedliche Vorstellungen von Verantwortung, Zumutbarkeit und öffentlicher Wirkung aufeinandertreffen.
Strukturierte und diskriminierungssensible Klärungsprozesse machen unterschiedliche Perspektiven, Interessen und Verantwortlichkeiten bearbeitbar. Dabei geht es nicht darum, künstlerische Positionen zu vereinheitlichen oder Förderlogiken unkritisch zu übernehmen, sondern darum, die jeweiligen Rahmenbedingungen sichtbar zu machen und tragfähige Vereinbarungen zu entwickeln.
Veranstaltungsanalysen
Programm, Veranstaltungsort, erwartbare Publikumsdynamiken und gesellschaftlicher Kontext beeinflussen sich gegenseitig. Eine fundierte Veranstaltungsanalyse berücksichtigt sensible Themen, beteiligte Personen, mediale Aufmerksamkeit, räumliche Barrieren und besondere Schutzbedarfe.
Auf dieser Grundlage lassen sich konkrete Empfehlungen für Personalplanung, Teambriefings, Kommunikationswege, Schutzmaßnahmen und mögliche Interventionsszenarien ableiten. Im Mittelpunkt stehen strukturelle und situative Faktoren, keine persönlichen Profile einzelner Besucher:innen.
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